WARUM TRÜBSAL BLASEN WENN MAN AUCH SEIFENBLASEN KANN?

Bevor der Sommer offiziell vorbei ist möchte ich euch unbedingt noch von meiner wundervollen Woche auf der mystischen Insel Ibiza berichten, wo ich mich zum ersten Mal in ein Yoga-Retreat begeben habe. Die Woche mit der Schweizer Yoga-Lehrerin Alexa Lê (bodyART) und ihrer Kollegin Nicole Gibbard war wohl das Beste was ich für mich tun konnte…

 

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Ich habe ja eine Schwäche für Violett… Ich kann Dir auch sagen warum:

Die Farbe Violett steht für das Stirnchakra (6. Chakra, Drittes Auge, Ajna): Öffnung zu Seele und Geist…

„Das Stirnchakra ist der Sitz der reinen Präsenz der Seele. Es verbindet uns mit der höheren Intuition und der Führung durch unsere Seele. Es ist auch der Sitz des Bewusstseins, des höheren Geistes und der inneren Sicht.“ Mehr Info findest du HIER.

Diesen hübschen Organic-Yoga-Overall habe ich vom Schweizer Yoga-Label LOLA FRED.

 

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Ich merke gerade dass ich wieder einmal die einzige bin die Rechts mit Links verwechselt…

Jeden Morgen bin ich brav um 6.45 Uhr aufgestanden (ab da bis 11 Uhr war Schweigepflicht), habe einen wohltuenden Tee bekommen, dann haben wir eine Stunde meditiert und Atemübungen gemacht, kleine Pause (wo ich mich nochmal kurz hingelegt habe), zwei Stunden Yoga und dann immer einen kerngesunden Brunch mit allem was das Herz begehrt. Und dann? Dann durften wir den Rest des Tages jeweils selbst gestalten. Wandern, Reiten, Kayaking oder auch einfach nur die Seele baumeln lassen…

 

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Meistens habe ich mich für die Option „Seele baumeln lassen“ entschieden aber auch das habe ich mir erarbeitet indem ich jeweils mindestens 45 Minuten irgendwo durch Stock und Stein (untertrieben) gewandert bin. Schweissgebadet bin ich jeweils in der Bucht angelangt wo ich es kaum erwarten konnte ins Wasser zu springen. Was für ein tolles Gefühl wenn man sich einen solch wundervollen Moment einfach verdient hat und etwas dafür getan hat. Diesen Glücksmoment hat man jeder und jedem Einzelnen der angekommen ist im Gesicht angesehen. Zum grössten Teil Einheimische und ein paar mutige Touristen haben es bis dahin geschafft.

 

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Cala d’Albarca in Sant Antoni de Portmany

Wenn man den Tag an einem solchen Ort verbringen möchte, dann muss man auch für Proviant sorgen. Meine Lieblingsspeise war Brot mit Thunfisch, Avocado & Mayo. Mehr Optionen hatte und brauchte ich ehrlich gesagt nicht, ausser einer Flasche Wasser und ja ok, ein oder zwei Bierchen in der Kühlbox to go. Es war perfekt:

 

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Ich Plappermaul habe glaube ich noch nie soviel geschwiegen. Es waren so schöne schweigende, nachdenkliche, reflektierende und manchmal auch seufzende Schweigemomente dabei die mir sehr gut getan haben. Einfach mal abschalten, einfach mal alles rundherum vergessen und SEIN. Ich war schon immer sehr mit dem Meer verbunden. Den grössten Zusammenschiss von meinem Papa habe ich bekommen als ich mit 5 Jahren und meinen Flügeli weeeeeit (viel zu weit) ins Meer rausgestrampelt bin. Mein Papa hatte einen halben Herzinfarkt, ich damals „The time of my life“. Danach war ich jahrelang Synchronschwimmerin bei den Bülacher Nixen und irgendwann hatte ich einfach nur noch Angst vor Haien und bin nicht mehr wirklich ins Meer. Ich glaube alle Kids aus den 90igern (Der weisse Hai) sind geschädigt davon gekommen. Ausserdem war mir immer und alles zu kalt. Furchtbar. Es hat wenn dann mindestens 20 Minuten gedauert bis ich im Wasser war. Diesmal war alles anders. Ich war eigentlich nur an Land zum trocknen und die Weitsicht geniessen. Ansonsten war ich im Wasser am floaten oder mit den Fischschwärmen am tauchen. Furchtlos und vielleicht auch einfach wieder ICH, mich selbst.

 

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Messy Hair i don’t care…

Es Vedrà die magische Felsinsel in der Nähe von Atlantis. Man sagt es sei einer der grössten Kraftorte der Welt: „Ibiza wird nachgesagt eine magische Insel zu sein. Noch viel intensiver ist aber die Magie von Es Vedrà. Auf den Felsen saßen der Sage nach in antiker Zeit Sirenen, die Seefahrer in den Tod lockten, lediglich Odysseus ersann sich eine Strategie, die ihm erlaubte, sie lebendigen Leibes zu passieren.

In der Neuzeit verfügt die Schifffahrt über verbesserte Navigationsmöglichkeiten wie den Kompass und Sirenen sind nicht mehr in der Lage, Seefahrer ins Verderben zu stürzen. Aber auch in diesem Zeitalter birgt die Insel Überraschungen. Kompassnadeln schlagen wild in alle Richtungen aus, wenn sich ein Schiff der Insel nähert, und das, obwohl die Insel frei von magnetischem Gestein ist.“ Mehr Infos HIER.

 

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Die schöne Bucht ES PORTITXOL. Diese Wanderung ist etwas „gediegener“ als die erste aber dauert dafür etwas länger. Auch wunderschön…

 

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Meine Zeit auf der Insel war unbeschreiblich schön. Ich war ja schon oft auf Ibiza aber habe die Insel im schönen Norden weit ab vom Trubel nochmals neu kennengelernt und ich glaube es war bestimmt nicht das letzte Mal wo ich diese wunderschönen Orte besucht habe. Das war eine wertvolle Zeit und ein Erlebnis welches ich nicht missen möchte. Das letzte Bild symbolisiert meine Lektion die ich von dieser Zeit mit nach Hause genommen habe. „Seifenblasen“… Das klingt so kurzlebig und ungreifbar. Genau so ist es mit dem JETZT und dem MOMENT. Wir können den Moment nicht festhalten, resp. ihn vom vergehen aufhalten aber wir können ihn leben und in schönster Erinnerung behalten…

 

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Warum Trübsal blasen wenn man auch Seifenblasen kann? 🙂

HAPPY SUNDAY!

From Racha with Love